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blogpost: true
date: 30.07.2007
author: Tobias
location: Stuttgart
category: Critizism, Imported, 2007
tags: critizism, imported, 2007
language: Deutsch
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# Neues aus der Digitalen Welt


Wow.. das Amtsgericht Offenburg hat dem Rechteverwerter-Raubrittertum
einen Dämpfer versetzt. Das Standardverfahren ist ja von Taschbörsen
IP-Adressen zu sammeln und gegen alle eine Strafanzeige zu stellen. Weil
ja eine Strafanzeige besteht erfragt der Staatsanwalt auf Anordnung vom
Richter beim Internetprovider von der IP den Namen des
Anschlussinhabers. (Weil die Content-Industrie auch im 2ten Korb der
Urheberrechtsnovelle noch keinen direkten Auskunftsanspruch duchgesetzt
hat.. aber ein dritter Korb ist schon im Anmarsch) Hat der Staatsanwalt
nun den Namen des Urheberrechtsverletzers wird dieser angklagt und das
Verfahren meist sehr schnell eingestellt, weil die Leute ja meist fast
nichts kopiert haben. ABER die Musikindustrie nimmt Akteneinsicht, hat
dann auch den Namen des Menschen und möchte dann in einer Zivilklage
Unsummen an Geld.

Auf jeden Fall hat in Offenburg der Richter dem Staatsanwalt nicht
erlaubt wegen einem einzigen Download den Namen abzufragen. [Und das mit
einer sehr ausführlichen
Argumentation](http://www.heise.de/newsticker/meldung/93376). Sehr
schön.

Auf der anderen Seite der Welt bekommen dafür wieder die Leute hinter
den Tauschbörsen Ärger, weil die Leute damit mist bauen.

> Ein kalifornischer Kongressabgeordneter griff einem US-Bericht zufolge
> den LimeWire-Chef an, er müsse doch \"mehr als Scham und Schuld\"
> fühlen, habe er doch \"den Laptop zu einer gefährlichen Waffe gegen
> die Sicherheit der Vereinigten Staaten\" gemacht.

In diesem Sinne: VERBIETET MESSER, weil die Messer Küchen zu einer
gefährlichen Waffe
machen.[Link](http://www.heise.de/newsticker/meldung/93501)

<http://www.heise.de/newsticker/meldung/93376>


 


